Czujniki i systemy dla techniki spalania

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wrzesie 2016

LAMTEC Newsletter September 2016

Sehr geehrte Leser,

am 1. Juli 2016 startete die neue LAMTEC Vertretung Amerika, um auf dem amerikanischen Markt direkt vertreten zu sein. Mit dem Niederlassungsleiter Thomas Kurzawski konnte LAMTEC einen amerikaerfahrenen Mitarbeiter gewinnen, der sich mit den Produkten optischer Flammenüberwachung, Brenner und Brennermanagementsystemen seit über 20 Jahren befasst und zugleich Erfahrungen im Bereich Mess- und Sensor-
systemen für Verbrennungsabgase mitbringt. Wir konnten mit Thomas Kurzawski über LAMTEC und seine Ziele sprechen.

Redakteur: Herr Kurzawski, Sie sind zwar in Essen geboren aber leben schon sehr lange in den USA. Was hat Sie dazu bewogen?
Thomas Kurzawski: Für mich war die USA schon immer faszinierendes Land mit vielen Möglichkeiten. Als ich vor vielen Jahren gefragt wurde, ob ich in den USA arbeiten und leben möchte, musste ich nicht lange überlegen. Und so wie die Faszination des Landes, so aufgeschlossen und hilfsbereit sind auch seine Einwohner. Ich habe diesen Schritt bis heute nicht bereut.

Wie sieht denn Ihre Vita in Gänze aus?
Nun, geboren und aufgewachsen bin ich in Essen (Deutschland). Nach meinem „Elektrotechnik“-Studium begann ich im Bereich Verbrennungstechnik zu arbeiten, was ich seit über 20 Jahre mache. Dabei arbeitete ich in verschiedenen Unternehmen in unterschiedlichen Positionen bis ich für ein deutsches Unternehmen in der Verbrennungs-
branche das Büro für Nordamerika leitete. Ich schaffte dabei die Personalstärke auf über 20 Mitarbeiter anwachsen zu lassen und wir generierten dabei mehrere Millionen USD Umsatz. Mit dem Erfolg lernte ich den Markt kennen und fand die Produkte sehr interessant. Ein weiterer Vorteil war, dass die Produkte in den USA hergestellt wurden. So konnte der Kunde schnell mit neuen Geräten aber auch mit Ersatzteilen versorgt werden. Die Kunden in den USA fordern auch eine solche Vorgehensweise. Nach und nach erweiterte ich das Gebiet neben Nordamerika um Mittel- und Süd-Amerika und sogar China wurde von uns beliefert.

Ein weiterer Vorteil meiner Arbeit war immer, dass ich sowohl beratend als auch in der Technik dem Kunden helfen konnte. Auch Servicefragen konnte ich jederzeit beantworten. Die Kunden honorierten die Kundenorientiertheit mit Vertrauen und Verbundenheit.

Seit dem 1. Juli 2016 sind Sie nun Leiter der Niederlassung Amerika. Wie ist es denn dazu gekommen? Kannten Sie LAMTEC schon vorher?
Ich war für LAMTEC kein Unbekannter. Jeder, der den Markt weltweit kennt, kennt die Menschen die in dieser Branche arbeiten. Ich selbst hatte zu LAMTEC keinen Kontakt, habe aber schon immer die Entwicklung aus der Ferne beobachtet.

Jetzt, in Ihrer neuen Funktion bei LAMTEC, können Sie ja aus einem großen Produkt-
portfolio schöpfen. Sind das Vorteile, die Sie für den amerikanischen Markt nutzen können?
Richtig, LAMTEC hat ein großes Portfolio und ist für den amerikanischen Markt umso interessanter. Da sehe ich auch die Chance für unser Vorhaben. Mögliche Kunden in den USA haben schon signalisiert, das LAMTEC für viele ein wichtiger Partner im Bereich der Verbrennungsoptimierung werden kann.

Wenn Ihre Planung in der Umsetzung erfolgreich wird, wo sehen Sie LAMTEC in den nächsten fünf Jahren?
Sicherlich wird sich LAMTEC auf dem amerikanischen Markt einen sehr guten Namen machen und dabei einen nicht unbeträchtlichen Marktanteil sichern.

Welche Bereiche der Produktfamilie sollten Ihrer Meinung nach weiterentwickelt werden?
Zunächst ist die Entscheidung in Nordamerika mit einer Niederlassung präsent zu sein die richtige Richtung für das gesamte Unternehmen. Jetzt müssen nur noch die Produkt-
familien an die Anforderungen des amerikanischen Marktes angepasst werden. Eigentlich sind es nur noch kleine Stellschrauben, an denen LAMTEC drehen muss.

Und welche Ziele haben Sie noch für sich persönlich gesteckt?
Mein großes Ziel ist es, LAMTEC in den nächsten 10 Jahren in Amerika bekannt zu machen und zu etablieren. Mit Zuverlässigkeit und schnellen Reaktionszeiten sollen die Kunden zusätzlich für unsere qualitativ hochwertigen Produkte begeistert werden. Und glauben Sie mir, das ist kein kleines Vorhaben, denn Amerika ist groß – sehr groß.

Wir wünschen Ihnen, Herr Kurzawski, viel Erfolg bei Ihrer neuen Aufgabe und freuen uns schon jetzt über „News“ aus Amerika berichten zu dürfen.

Das NEMS, anfänglich als reines Störmeldesystem gedacht, hat sich zu einem individuellen, dem Kunden perfekt angepasstes System entwickelt,welches beinahe keine Wünsche offen lässt und darüber hinaus dem Kunden die Möglichkeit bietet seine Anlagen optimal zu überwachen.

Großanlage bei Firma DOW

In der Expansion des NEMS konnte bei unserem Großkunden DOW in Stade eine NEMS-Meldeanlage in Betrieb genommen werden, welche nun eine Großanlage sicher überwacht. Die neue Meldeanlage besteht aus 49 NEMS und überwacht/verarbeitet 796 Meldesignale. Neben einigen anderen bereits bestehenden Meldeanlagen, gehört diese mit zu den größten Anlagen die bei DOW in Stade bisher aufgebaut werden konnten. Zudem ist die Anlage mittels eines Bedien- und Anzeigeterminals von der Leitwarte aus überwachbar und ein Thermodrucker bietet die Möglichkeit Veränderungen, Störungen, Quittierungen usw. chronometrisch gelistet auszudrucken. Weiter lassen sich dank eines angeschlossenen USB-Sticks die letzten 2000 angelaufenen Meldungen auslesen und speichern. In den nächsten Schritten werden bei DOW auch die bereits bestehenden Meldesysteme gegen NEMS- Meldeanlagen ausgetauscht.

Das NEMS weltweit

Dank seiner vielen, an den Kundenwünschen orientierten Funktionen die mittels Software einfach zu steuern und einzustellen sind, ist das NEMS längst nicht nur mehr in Deutschland bekannt. Vielmehr hat es sich über die Grenzen hinweg weltweit in Großfirmen bewährt und wird immer häufiger nachgefragt. So ist das NEMS vom Norden Europas über die Beneluxländer, Frankreich, Österreich und die Schweiz bis nach Spanien bekannt. Aber auch in der Slowakei, Polen, Russland und im asiatischen Raum findet das NEMS seine Anwendung.

Die NEMS-Software

Die umfangreiche individuell einstellbare Software lässt nahezu jeden Kundenwunsch zu. Wie bereits erwähnt hat sich die Software zur Steuerung der NEMS-Meldeanlagen mit den Anforderungen der Kunden an das Gerät stets weiterentwickelt. So sind Funktionen entstanden die von der individuellen Einstellung der einzelnen Kanäle (Meldefunktionen), wie „Arbeitsstrom/Ruhestrom“, „Sicherheitsketten“ und „Alarm Belegung“ über das Brücken von Signalen, bis hin zu einstellbaren „Relais Konfigurationen“ kaum noch einen Wunsch offen lassen und das NEMS sich somit kundenspezifisch einstellen lässt. Natürlich befindet sich die Software in stetiger Weiterentwicklung, da immer wieder vereinzelt neue Wünsche durch Kunden aufkommen.

Unser LAMTEC-Vertrieb kann gerne Ihre Fragen und Wünsche besprechen und Ihnen Lösungswege vorschlagen

Tel. 06227 6052-88, vertrieb(at)lamtec.de